Goldene Wurzel Curcuma

Curcuma (Curcuma longa L.) ist mit Ingwer verwandt, beide Pflanzen zählen zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Bei uns ist Curcuma auch unter dem Namen Gelbwurz bekannt. Mutmaßlich ist die Pflanze ursprünglich in Indien heimisch. Sie ist jedoch über das ganze tropische und subtropische Südostasien verbreitet und aus der Küche der dortigen Kulturen kaum wegzudenken. Die Wurzelknolle wird zum Würzen von Fleisch, Reis, Gemüsen, Salat und Süßspeisen verwendet und verleiht eine erdig-würzige Grundnote.

Nach der Ernte wird Curcuma üblicherweise umgehend abgekocht und erst danach getrocknet und pulverisiert, da erst das Erhitzen die leuchtend goldgelbe Farbkraft hervortreten lässt, für die Curcuma auch bekannt ist. Ihre Farbkraft macht die Pflanze außerdem als Färbemittel nicht nur von Lebensmitteln sehr beliebt. (Beim Umgang mit Curcuma-Produkten deshalb immer darauf achten, dass Kleidung oder nicht farbechte Gegenstände nicht direkt mit dem Produkt in Berührung kommen.)

Die gelb färbenden Inhaltsstoffe von Curcuma werden als Curcuminoide bezeichnet und deren Hauptbestandteil als Curcumin. Diese Inhaltsstoffe zählen zu den Sekundären Pflanzenstoffen (SPS), denen Curcuma seit allerfrühesten Zeiten auch die besonders hohe Wertschätzung in der Ayurveda-Medizin und anderen ganzheitlichen Medizinkonzepten verdankt. Mindestens ebenso vielseitig wie als Würzmittel wird Curcuma in diesen traditionellen Heilkunden zur Linderung und Heilung eingesetzt.

Seit dem 20. Jahrhundert wird das “pflanzliche Gold“ auch in der klassischen Schulmedizin sehr intensiv erforscht. (Bis 2018 wurden bereits über 11.000 wissenschaftliche Publikationen gezählt!) In Studien wurde eine ganze Reihe der in der traditionellen Pflanzenmedizin beschriebenen Wirkungen bereits bestätigt, wenn vorerst weitgehend auch noch beschränkt auf experimentelle Labortests. Es wird daher noch dauern, bis die Wirkstoffe von Kurkuma in Form zugelassener Medikamente verfügbar sein werden, nicht zuletzt weil die sich abzeichnende Bandbreite der Einsatzgebiete sehr groß ist.

Aktuell wird außer über Curcumin noch über weitere bioaktive Inhaltsstoffe - darunter ätherische Öle - und die Wirkung von Curcumin verstärkenden Eigenschaften geforscht. Was die Forscher besonders freut: Curcuma zeigte sich auch in hohen Tagesdosen als ungiftig und ist praktisch frei von Nebenwirkungen. (Menschen mit einer gestörten Gallebildung oder Gallensteinen und Patienten, die einen Blutgerinnungshemmer einnehmen, sollten Curcuma dennoch nicht hochdosiert einsetzen.)

Tipp:

Goldene Milch oder Curcuma-Latte ist das Trend-Getränk der Stunde, das besonders der Verdauung gut tun und das Immunsystem unterstützen soll. Das Getränk basiert auf einer Curcuma-Paste, die in Milch oder eine Pflanzenmilch (z. B. Hafer- oder Mandelmilch) eingerührt wird und mit einigen Tropfen Öl und frisch gemahlenem Pfeffer abgerundet wird. Ersetzen Sie doch einfach einmal die Curcuma-Paste durch Curcuma-Tropfen! Wir wünschen Ihnen wohltuendes Genießen.

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