Silicium - für den Körper
Silicium ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element auf der Erdoberfläche. Es kommt in der Natur vorwiegend in gebundener Form vor und zählt als Siliciumdioxid zu den wichtigsten gesteinsbildenden Mineralien. Die Säure des Siliciumdioxids wird als Kieselsäure bezeichnet. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Stützgewebes von Tieren und Pflanzen.
Mit einer Gesamtmenge von ca. 1-2 Gramm zählt Silicium im menschlichen Organismus zu den Spurenelementen – und kommt vor allem in Knochen, Bindegewebe, Haut, Haaren und Nägeln vor. Silicium wird mit der Bildung von Kollagen und Elastin in Verbindung gebracht und könnte dadurch zur Struktur und Stabilität von Bindegewebe, Knorpel und Blutgefäßen beitragen. Zudem wird seine Wasserbindungsfähigkeit als möglicher Faktor für die Feuchtigkeitsversorgung der Haut diskutiert.
Da der Körper selbst kein Silicium produzieren kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden. Die übliche tägliche Aufnahme von Silicium über die Nahrung wird auf etwa 20 bis 50 mg geschätzt. Reich an Silicium sind vor allem pflanzliche Lebensmittel, z. B. Hirse, Hafer und Kartoffeln - wobei die Bioverfügbarkeit je nach Lebensmittel und Bindungsform variiert.




